Naechstes Spiel

Regionalliga Herren
Saisonende
sg_mannheim

NBBL
Saisonende
basket_college

JBBL
Saisonende 
 b_college_news
_NO_IMAGES

Letztes Spiel

Regionalliga Herren
 
sg_mannheim

 

NBBL
basket_college
 

JBBL
basket_college

 

Neuste Nachrichten


Suchen

Bestelle hier unseren regelmäßigen Newsletter!






  facebook-logo

  Ausstatter und Trikotpartner 2009 / 2010

pizzeria_toskana

simplyphysiological_logo_v1_world

Termine:                                     

Wir DAMEN 1 / Oberliga suchen noch dringend Verstärkung
bei Interesse melden bei:  jennie@homeofat.de
 
 Trainingszeiten23.08. - 10.09.2010

                                                                     

SG Mannheim 3 gewinnt vereinsinternes Duell PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Mate Bosnjak   
Donnerstag, 28 Januar 2010

SG Mannheim 3 gewinnt vereinsinternes Duell

Spiele gegen Mannschaften aus dem eigenen Verein sind immer am schwersten. Schon das Hinspiel gegen die vierte Mannschaft konnte man nur knapp mit 61:60 für sich entscheiden, nachdem man zu Beginn des letzten Viertels noch mit 10 Punkten in Rückstand gelegen hatte. Einen ähnlichen Verlauf der Partie wollte die Mannschaft vom Godfather of all Stricher dieses Mal unter allen Umständen vermeiden.

Zum ersten Mal in dieser Saison musste man den gesamten zur Verfügung stehenden Platz auf dem Spielberichtsbogen nutzen, denn mit 12 Mann war das Team komplett besetzt. Es fehlten lediglich AirMax, der im Mutterland des Golfs unterwegs war (vermutlich versuchte er auf seinen Golfrunden so viele Schafe wie möglich zu treffen) und Diego Armando Lahlahdonna, der - so wurde spekuliert - auf dem Geburtstag seiner Schwiegermutter war um den Haussegen zu wahren. Trotzdem hatte man kadertechnisch beste Voraussetzungen für eine siegreiche Begegnung.

Wie so oft aber in dieser Saison kam man aus den Startlöchern wie eine gehörlose Oma mit Gehwagen beim 100 Meter Sprint. In der Verteidigung fehlte die Spannung - Schumi begann mit einer Box-and-One auf den starken Jugendspieler David Lashaun Stachanzyk - und in der Offensive spielte man in den ersten Angriffen nicht ein einziges mal den vom Godfather geforderten Spielzug. Daher war es auch nicht weiter verwunderlich, dass sich die jungen Spieler der SG Mannheim 4 zunächst ein wenig absetzen konnten. Von dem schwachen Start ließen sich die Mannen der 3. jedoch nicht beunruhigen, denn man kannte diese Situation ja nur allzu gut. Nach dem Wechsel auf eine 3-2 Verteidigung kam man defensiv nun besser zurecht und auch das Punkten am gegnerischen Brett gelang einigermaßen. Die Motivation der Mannschaft stieg stetig und bekam von 2 Buzzerbeatern sowohl zu Ende des ersten als auch des zweiten Viertels noch einen kräftigen Boost. Dies führte dazu, dass man mit einer mehr oder weniger komfortablen Führung von 32:25 in die Pause ging.

In der zweiten Hälfte knüpfte man dort an, wo man in der ersten aufgehört hatte. Kontinuierlich baute man die Führung weiter aus, sogar bis auf 14 Punkte 5 Minuten vor Spielende, und das trotz der bis dato durchwachsenen Leistung der Lunte. Mit zu diesem Zeitpunkt lediglich 4 erzielten Punkten und 0 von 8 Dreiern bewahrheitete sich das, was er vor dem Spiel befürchtete („Ich kann gegen die vierte einfach nicht gut spielen!").  Was ihm an diesem Tag abging, schien beim Shaker dagegen umso besser zu klappen. Mit einer starken Verteidigung, einem Dreier, 6 von 6 Freiwürfen und 21 Punkten bot er an diesem Tag das Rundum-Sorglos-Paket für das Team. Nachdem nur noch zweieinhalb Minuten zu spielen waren und ein 10-Punkte-Polster zu Buche stand, schickte Schumi die zweite Garde aufs Parkett (naja, eigentlich ist der Boden ja aus PVC, aber egal). Eigentlich sollte man meinen, dass das Spiel jetzt nur noch locker nach Hause geschaukelt wurde. Die Spieler auf dem Feld hatten jedoch anderes vor und kamen auch prompt der Forderung der Teamkameraden auf der Bank nach, das  Spiel noch einmal spannend zu gestalten. Zunächst legte Non-Air gekonnt einen Korbleger daneben und dann fielen auch noch die Dreier des Gegners. So fand man sich mit weniger als einer Minute zu spielen, bei einer knappen Führung in einer doch noch spannenden Schlussphase wieder. Hier schlug die Stunde von Mate the Great. Zuerst versuchte er den einwerfenden Gegenspieler mit dem Chicken-Dance zu irritieren, trat dabei jedoch leicht über die Auslinie und kassierte ein T. Das bedeutete 2 Freiwürfe für den Gegner plus Einwurf. Damit nicht genug, verlor er nach einem Defensivrebound die Balance, setzte sich in die eigene Zone und buxierte den Ball anschließend planlos in die falschen Hände. Als Sahnehäubchen kassierte er anschließend einen Dreier ins Gesicht, und der ehemals beruhigende Vorsprung von 10 Punkten war nunmehr auf 3 Zähler geschrumpft. Hier aber bewahrte die Lunte einen kühlen Kopf und passte, gedeckt von 2 Gegenspielern, aus dem Rückfeld den komplett freistehenden Shaker an, der den Assist in 2 Zähler ummünzte. Abschließend verwandelte die Lunte auch noch selbst eiskalt zwei Freiwürfe und machte damit den Sack nun endgültig zu.

Alles in allem wurde es ein spannenderes Spiel, als es hätte sein sollen. Die SG Mannheim 3 gewann die Partie schließlich mit 69:64 ... und auch Non-Air und Mate the Great gewannen eine große Portion an Erfahrung. Nichtsdestotrotz darf man nicht vergessen, den Kampfgeist und die Courage der jungen 4. Mannschaft zu loben. Das es am Ende aber wieder nicht reichte lag wohl daran, was Non-Air während des Spiels halb süffisant, halb ernst bemerkte: "You can't teach hight!". Trotz der roten Laterne der Liga gilt es für die SG Mannheim 4 den Sand nicht in den Kopf zu stecken und einfach immer weiter zu kämpfen – das Potential sich aus diesem Loch zu befreien haben sie auf jeden Fall.

Für die SG Mannheim 3 dagegen entscheidet sich in den nächsten beiden Partien in Ladenburg und gegen Tauberbischofsheim, ob die Aufstiegsambitionen des Teams ein zu hoch gestecktes Ziel oder ein legitimer Anspruch einer starken Mannschaft sind.

Spielverlauf: 25:32 / 64:69

SG MA III: Sven „The Shaker“ Schill (21, 1 Dreier), Frank „The Tank“ Trümper(17), Andreas „The General“ Danner (8), Benjamin „die Lunte“ Kunte (6), Maximilian „MadMax“ Schneider – Andreas „Fecki“ Fecker (8), Stefan „Non-Air“ Droste (3), Tim „Cheech“ Armbruster (2), Andrees „Big Red“ Nanninga (2), Dennis „The Menace“ Wach (2), Mate „The Great“ Bosnjak, Martin „Slot Machine“ Willemsen

Trainer: Sven “The Godfather of all Stricher” Schumacher

 
< zurück   weiter >